Bundesvertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bund am 10.12.2025
Am 10.12. hat Justiziar Christian Welter in Berlin als einer von 26 Arbeitgebervertretern an der Bundesvertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bund teilgenommen. Für die Arbeitgeber hat der Vorstandsvorsitzende Alexander Gunkel auf die Notwendigkeit der Beitragsstabilität hingewiesen. Er hat klargestellt, dass auch ein hoher Bundeszuschuss über Steuererhöhungen letztlich bei den Arbeitgebern ankommt. Kritisiert wurde, dass die Koalition praktisch keine Stärkung der privaten Altersvorsorge wünscht und nur auf die gesetzliche Rente setzt.
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas rechtfertigte das aktuelle Rentenpaket mit der Haltelinie nur bei der Rentenhöhe und der Mütterrente 3 damit, dass jüngere Generationen Planbarkeit brauchen. Über langfristige Reformen will sie nachdenken. Auch Vertreter der DRV sollen bei der Rentenkommission mit am Tisch sitzen und Vorschläge sollen bis Mitte 2026 vorliegen.
Digitalisierungsbemühungen der DRV werden aus dem Sondervermögen unterstützt. Das ist auch notwendig, da der Haushalt einen erheblichen „Überschuss an Aufwendungen“ ausweist.
Mit Dr. Matthias Flügge wurde ein interner Digitalisierungsexperte als neuer Direktor in das dreiköpfige Direktorium der DRV gewählt. Vor dem Hintergrund der Gefahren von Cyberkrimminalität auf die kritische Infrastruktur und dem anpackenden Eindruck, den er vermittelt, ist die hohe Zustimmung zu erklären.
Wir werden uns weiter in der Selbstverwaltung für die Finanzierung der Sozialversicherung und die Begrenzung der Beiträge einsetzen.
