Wirtschaftsministerin Schmitt zu Besuch bei Westerwälder Keramikunternehmen

Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt war bei einem Vor-Ort-Termin zu Gast im Westerwald. Im Rahmen des gemeinsamen Besuchs von Ministerin Schmitt und Dr. Matthias Schlotmann, Geschäftsführer der Unternehmerverbände Steine I Erden I Keramik, bei den Unternehmen Steuler Holding GmbH sowie Westerwälder Blumentopf-Fabrik Spang GmbH & Co. KG wurde der Ministerin die Wertschöpfungskette Keramik aufgezeigt. Rohstoffgewinnung, Verarbeitung sowie Forschung und Entwicklung und Aus- und Weiterbildung finden sich direkt im Westerwald. Dr. Schlotmann betonte: „Die Westerwälder Keramikindustrie ist mit mehr als 4.000 direkt Beschäftigten und einem jährlichen Umsatz von etwa einer Milliarde Euro ein wichtiger und zudem für die Transformation unverzichtbarer Zweig der rheinland-pfälzischen Wirtschaft. Einmalig in Deutschland ist wohl die Abbildung der gesamten Wertschöpfungskette in einer Region – von der Rohstoffgewinnung über die Veredelung zum fertigen Endprodukt, bis hin zur Forschung.“

Die Steuler-Gruppe aus Höhr-Grenzhausen entwickelt, produziert und installiert korrosionsbeständige und feuerfeste keramische Werkstoffe sowie industrielle Auskleidungstechnologien für hochspezialisierte Anforderungen in vielen Industriebereichen. Durch konsequente Werkstoffentwicklung kann Steuler heute die Wasserstoff-Transformation der Stahlindustrie hin zum klimaneutralen Stahl, dessen Herstellung auch neue Auskleidungskonzepte bedingt, unterstützen. Steuler hat in den letzten Jahren massiv in neue Öfen und erneuerbare Energien investiert.

Die Westerwälder Blumentopf-Fabrik Spang GmbH & Co. KG aus Ransbach-Baumbach stellt hochwertige Pflanzgefäße aus Keramik für den Indoor- und Outdoorbereich her. Recycling und Umweltschutz spielen in der Produktion eine zentrale Rolle. So werden sämtliche Stoffströme innerhalb der Wertschöpfungskette wiederverwendet. Zudem erzeugt Spang bereits seit 2007 umweltfreundlichen Solarstrom.

Mit dem Termin knüpften die Beteiligten an ein Branchengespräch vom April vergangenen Jahres an, in dem die besonderen Herausforderungen durch die gestiegenen Energiekosten und die internationale Wettbewerbssituation erörtert und diskutiert wurden.

Die Lage ist für die Keramikbranche nach wie vor nicht einfach und nur durch verbesserte und stabile Rahmenbedingungen zu meistern.

Thematisiert wurden bei diesem wichtigen Besuch die Landes- und Regionalplanung als wesentliche Voraussetzung der Rohstoffgewinnung, daneben Logistik (Bahn- und Schwertransporte), Energiethemen sowie die Innovation durch Forschung und Entwicklung.

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Kontakt

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Arbeitgeberverband Steine und Erden Hessen und Thüringen e. V.
Verband Baustoffe und Dienstleistungen e. V.