Die neue EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR), auch bekannt als „EU-VerpackV“, tritt im August 2026 in Kraft und stellt Unternehmen europaweit vor grundlegende Veränderungen. Mit verschärften Anforderungen an Verpackungen, erweiterten Nachweis- und Dokumentationspflichten sowie neuen Vorgaben zur Verpackungsgestaltung müssen sich Wirtschaftsakteure frühzeitig auf die Umsetzung vorbereiten.
Angesichts zahlreicher Nachfragen und der branchenübergreifenden Bedeutung wurde von den Unternehmerverbänden Steine Erden Keramik ein Online-Seminar angeboten, in dem die wichtigsten Neuerungen der PPWR kompakt, praxisnah und umsetzungsorientiert erläutert wurden.
Herr Rechtsanwalt Suhayl Ungerer von der Sozietät Franßen & Nusser Rechtsanwälte PartGmbB referierte in dem Seminar über die regulatorischen Anforderungen, die die betroffenen Wirtschaftsakteure beachten müssen, damit sie ihre Produkte auf dem EU-Binnenmarkt verkaufen dürfen.
Die vielfältigen Nachfragen im Nachgang zu dem detaillierten Vortrag zeigten deutlich, dass die Verordnung in den Unternehmen noch einige Fragen bei der Umsetzung aufwirft. Der Referent ging hier auf die teils individuellen Fragestellungen sehr umfassend ein und versuchte Klarheit zu schaffen.
